TVE Sehnde

 

Abteilung

Turnen

Trampolinspringen/Trampolinturnen

 

Trainingszeit

 

Mittwoch von 15:00 - 18:30 Uhr

 

Sporthalle Höver

 

 

Trampolinturnen oder Trampolinspringen

heißt die Sportart, bei der auf einem Trampolin (in der Regel ein großes Trampolin oder ein Doppelmini-Trampolin) geturnt wird.

Zudem gibt es noch das Tumbling.

 

In Österreich ist der offizielle Name dieser Sportart Trampolinspringen.

 

 

Verantwortliche Übungsleiterin:

 

Annika Willeke

 

annikawill@aol.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte

 

Die erste allgemeine Form des Trampolinspringens war das Hüpfen auf einer Matratze. Das Trampolinturnen nahm seinen Anfang im Zirkus. Hier war für die Hochartisten ein Sicherheitsfangnetz unter dem Arbeitsplatz aufgebaut, das trampolinähnliche Eigenschaften aufwies.

Die Hochartisten ließen sich zum Abschluss ihrer Darbietungen in das Netz fallen und turnten dort als Zugaben noch einige Salti.

So kam man auf die Idee, dieses zu einer eigenständigen Nummer auszubauen, und stellte zu diesem Zweck spezielle Geräte her.

So erbaute der US-Amerikanische Hochartist George Nissen Mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts das zu seiner Zeit beste Sprunggerät. Später gründete er die erste Firma, die Trampoline professionell herstellte und damit weltweit bekannt wurde.

Noch heute trägt die Veranstaltung „Nissen Cup“ seinen Namen.

In den USA erfolgte somit auch die rasanteste Entwicklung des Trampolinturnens.

 

In Deutschland baute Albrecht Hurtmanns 1951 in Süchteln eine erste „Wurfmaschine“. Ein Gestell aus Eisenrohren, das Tuch aus Rolladengurten vernäht und mit Fahrradschläuchen gespannt, diente es in seinem Verein ASV Süchteln als Sprunggerät.

Dr. Heinz Braecklen und Mitarbeiter an der jungen Sporthochschule in Leipzig entwickelten 1953 ebenfalls ein Trampolin als

Trainingshilfsgerät für Wasserspringer. 1955 konstruierte Alfred Gockel aus Altenessen zunächst ein erstes, instabiles Modell aus Holz.

 

Schließlich wurden die schon professionellen amerikanischen Geräte 1958 zum Deutschen Turnfest in München u. a. durch Georg Nissen vorgestellt. Doch zunächst wurden erste Anträge der jungen Disziplin auf Mitgliedschaft im Internationalen Turnerbund (FIG) zu dessen Kongressen 1959 und 1961 abgelehnt. Zu einem Treffen der ersten Trampolin-Nationen kam es 1964 auf Initiative des Deutschen Turner-Bundes in Frankfurt am Main. Daraus wurde die Gründungsversammlung des Internationalen Trampolin-Verbandes F. I. T.

 

Im gleichen Jahr fanden die I. Welttitelkämpfe in London statt. 1996 gab es die XIX. Weltmeisterschaften in Vancouver, 1998 fanden sie in Sydney statt, 1999 gab es in Sun City, Südafrika, zum zweiten Mal nach 1974 Trampolinweltmeisterschaften in Afrika.

 

Am 1. September 1997 beschloss das Internationale Olympische Komitee in Lausanne, Schweiz, endgültig die Aufnahme der Trampolin-Einzelkonkurrenzen in das offizielle Programm der Olympischen Spiele 2000 in Sydney.

 

Sicherheitsmaßnahmen

 

Beim Trampolinturnen können auf guten Geräten Sprunghöhen von bis zu 9 Metern erreicht werden. Daher sind Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar. Insbesondere im unorganisierten Freizeitsport wird dies allzu oft vernachlässigt, was beim Sturz von Gerät insbesondere

mit dem Kopf voran leicht mit dem Tode enden kann. Im organisierten Vereinssport stellen sich Mitturner zu einer sogenannten Sicherheitsstellung rund um das Gerät auf und erlernen das richtige Verhalten beim „Abgang“ eines Springers. Sehr verbreitet und bei Wettkämpfen obligatorisch ist die Methode, das Gerät rund herum mit weichen Großmatten auszustatten. Diese Matten sind so ausgelegt,

dass man in der Regel einen Sturz aus großer Höhe verletzungsfrei übersteht. Eine dieser Matten wird von der Sicherheitsstellung bewacht

und kann bei misslungenem Sprung auf das Trampolin geschoben werden und beugt so Verletzungen vor.

Dieses Verfahren nennt man im Fachjargon „Schiebematte“. Auch bei Wettkämpfen kommt dies zum Einsatz.

Über eine Anwendung entscheidet auch dort die Sicherheitsstellung.

 

Insbesondere beim Erlernen neuer Sprünge hält ein mitspringender Helfer ein Handtuch fest, das stramm um die Hüfte des Schülers

gewickelt ist. Das Festhalten kann auch an der Kleidung des Schülers geschehen. Diese Methoden begrenzen sich jedoch auf das

Erlernen eines einfachen Saltos und erfordern vom Helfer für eine gute Sicherung ausreichende Erfahrung.

Bei komplizierteren Sprüngen kommt die Decken-Longe und die Schiebematte zum Einsatz.

 

Barfüßiges Springen birgt die Gefahr eines Verfangens der Zehen in den Maschen des Sprungtuches. Einfache Strümpfe helfen hiergegen, bergen aber in der Regel eine Rutschgefahr. Wichtig ist daher eine leichte Fußbekleidung mit rutschfester Sohle, wie zum Beispiel Gymnastikschuhe. Diese sorgen für größere Hygiene und halten gleichzeitig den Fußschweiß vom Tuch fern und vermeiden dessen

Alterung und Unansehnlichkeit.

 

Wettkampfort

 

Insbesondere bei hochstehenden Wettkämpfen im Trampolinturnen erreichen die erwachsenen und erfahrenen Springer Sprunghöhen

von bis zu 9 Metern. Durchschnittliche Schulhallen weisen in der Regel nur eine Höhe von bis zu 6 Metern auf und sind daher für

Training und Wettkampf ungeeignet.

 

Wettkampfverfahren

 

Allgemeine Bestimmungen

 

Eine Übung auf dem Trampolin umfasst 10 Sprünge, was 10 Tuchberührungen entspricht. Sie wird aus dem Anspringen mit dem ersten

von einem Strecksprung abweichenden Sprung begonnen. Erlaubt sind Landungen auf beiden Füßen, im Sitzen (Sitzlandung), auf dem

Rücken (Rückenlandung) oder auf dem Bauch (Bauchlandung). Der letzte Sprung einer Übung muss immer in den Stand geturnt werden.

Eine gute Übung zeichnet sich zum Einen durch eine sichere korrekte Ausführung und gestreckte Körperglieder aus, bewertet als Haltung,

zum Anderen durch eine hohe Schwierigkeit. Übungen werden einzeln oder in einem Synchronwettkampf zu zweit auf nebeneinander stehenden Geräten geturnt.

 

Die Haltungsnoten werden von 5 Kampfrichtern bestimmt. Für 10 perfekte Sprünge kann man pro Kampfrichter 10 Punkte bekommen.

Von diesen 10 Punkten werden die Haltungsabzüge subtrahiert. Die höchste und niedrigste Haltungsnote werden gestrichen und die verbleibenden drei Noten ergeben in der Summe die Haltungsnote. Für die Ermittlung des Schwierigkeitswertes sind ein bis zwei

Kampfrichter zuständig, die gemeinsam einen Schwierigkeitswert berechnen (siehe Schwierigkeitsberechnung). In Synchronwettkämpfen

wird die Haltung jedes der beiden Turner von zwei Kampfrichtern bestimmt, von deren insgesamt vier Noten ebenfalls die höchste und niedrigste Note gestrichen werden. Die Synchronität bewerten 3 Kampfrichter, deren nach den Streichungen verbleibende mittlere Note verdoppelt in das Gesamtergebnis eingeht. In Einzelwettkämpfen wird zusätzlich von einem speziellen Gerät die Sprunghöhe auf 5/1000 gerundet gemessen. Ein extra für dieses Gerät zuständiger Kampfrichter zeigt das Ergebnis auf.

 

Es wird unterschieden in Pflichtübungen und Kürübungen. Pflichtübungen sind 10-teilige Übungen mit vorgegebenen Elementen.

Kürübungen werden aus 10 beliebigen und verschiedenen Sprungelementen kombiniert. In den Kürübungen gilt es, den Schwierigkeitsgrad

der Elemente in Kombination mit der Ausführung dieser zu optimieren. Ein Wettkampf hat im Normalfall 3 Durchgänge:

 

1. Pflichtübung (auch: 1. Übung), bei der nur die Ausführung bewertet wird

(Ausnahme: Übung M10, hier wird die Schwierigkeit von 2 beliebigen Sprüngen mitbewertet.

Diese 2 bewerteten Sprünge dürfen in der Kür nicht wiederholt werden.)

 

2. Kürübung (auch: 2. Übung), bei der Ausführung und Schwierigkeit bewertet werden

 

3. Finale, bei dem in der Regel die acht oder zehn besten TurnerInnen aus dem Vorkampf eine zweite Kür turnen.

 

Sind im Vorkampf weniger als zwölf Aktive am Start, nehmen 2/3 der Teilnehmer am Finale teil.

 

Schwierigkeitsberechnung

 

Die Schwierigkeit eines Sprunges wird durch die Anzahl der Rotationen um die Körper-Längsachse (Schrauben) und die Körper-Querachse (Salto) bestimmt. Hierbei ist die Stellung des Oberkörpers maßgeblich. Ein seitlich gesprungener Salto (Radschlag in der Luft, sogenannter Araber) erfordert ein ausgeprägtes Gleichgewichtsempfinden, wird nur von wenigen beherrscht, gilt als unfallträchtig und ist im offiziellen Wettkampfsport nicht vorgesehen.

 

Sprünge bei denen sich der Oberkörper seine Stellung nicht verändert zählen Null Punkte. Hierzu gehören der Stand-, Grätsch-, Hock-, Bück-, Grätschwinkel- (kombinierte Grätsche/Bücke) sowie der Sitzsprung.

 

- Je 1/2-Schraube (Drehung um 180 Grad um die Längsachse des Körpers) gibt es 0,1 Punkte,

- Je 1/4-Salto (Drehung des Oberkörpers um 90 Grad um die Breitenachse des Körpers) gibt es ebenfalls 0,1 Punkte.

- Als Bonus gibt es 0,1 Punkte für jede volle 360 Grad Salto-Rotation.

- Als Bonus gibt es 0,1 Punkte für jeden vollen Salto in gestreckter oder gebückter Ausführung bei Einfachsalti ohne Schrauben bzw. Mehrfachsalti mit und ohne Schrauben.

 

Ein Sprung vom Stand in die Rückenlandung zählt als 1/4 Salto rückwärts und wird somit mit 0,1 Punkten in der Schwierigkeit bewertet.

Ein Sprung vom Stand in den Sitz hat keine Schwierigkeitswertung, da weder eine Schraube noch ein Viertelsalto

(keine Oberkörperbewegung) gesprungen wurde.

 

Pflichtübungen

 

Pflichtübungen des Deutschen Turner-Bundes (DTB) (EDV-Nummern 611 – 919) Stand: 2015[1][2]

Die Pflichtübungen gehen von P1–P9 und M5–M10 (M=Meisterklasse)

 

Technik

 

Im Spitzenleistungsbereich werden bei internationalen Wettkämpfen Kürübungen aus Dreifachsaltos und überwiegend Doppelsaltos gezeigt. Die Turnerinnen und Turner führen innerhalb kürzester Zeit zahlreiche schnelle und komplexe Bewegungen aus und landen dennoch aufrecht, sicher und bereit für den nächsten Absprung. Dabei werden Sprunghöhen von mehr als 5 Metern über dem Trampolinniveau erreicht, die mit Belastungen des mehrfachen Körpergewichts während des Kontakts mit dem Gerät im Wechsel mit der Schwerelosigkeit verbunden sind.

 

Die größte Schwierigkeit in der Beherrschung solcher Sprunghöhen liegt darin, die bei der Rückfederung des Trampolintuchs freiwerdende Energie zu kontrollieren, exakt in Aufwärtsrichtung zu lenken, und nicht etwa darin, sich kräftig genug abzustoßen. Dies ist nur mit ausgezeichneter Stabilisierung, der sogenannten Spannung, des gesamten Körpers möglich, woran die Muskelgruppen des Schultergürtels und des gesamten Rumpfes wesentliche Anteile haben.

 

Die Absprungphase ist für die Ausführung eines einzelnen Sprungs entscheidend, denn nur hier können aufgrund des Kontakts mit dem

Gerät die Richtung und der Drehimpuls der Bewegung beeinflusst werden. Die Arme werden möglichst senkrecht nach oben gehalten.

Schon eine kleine Abweichung davon führt bei der hohen Beschleunigung zu sehr großen Haltekräften. Daneben werden im Absprung

durch schnellkräftiges Beschleunigen der Beine nach vorne (Schienbeindruck) oder hinten (Fersendruck) Saltorotationen in Rückwärts-

bzw. Vorwärtsrichtung erzeugt.

 

Die Flugphase ist unterteilt in die Einleitung, in der Schraubrotationen erzeugt werden sowie ggf. zu von der Streckung (a-Position) abweichenden Körperpositionen wie Bücke (b-Position) oder Hocke(C-Position) übergegangen wird, sowie die sogenannte Öffnung,

derer für die Landung wieder eine gestreckte Position eingenommen wird. Durch Veränderungen der Körperhaltung können die Salto- und Schraubrotation beeinflusst werden. Eine asymmetrische Verlagerung der Arme wandelt zwischen Salto- und Schraubrotation, was physikalisch bestätigt ist.

 

Die faszinierende Komplexität der schwierigen Sprünge wie zum Beispiel ein Doppelsalto rückwärts mit eingehender 1/2 Schraube und ausgehenden 1 1/2 Schrauben (im Kurzjargon "1/2 ein – Rudi aus" genannt) ist möglich durch große Anteile an nicht bewusst gesteuerten Bewegungen. Hierzu werden Sprünge im Training sehr oft wiederholt, so dass Bewegungsabläufe als Automatismus programmartig

ausführbar sind und bewusst lediglich kurz angestoßen werden müssen. Bei neuen Sprüngen kann auf bereits Erlerntes zurückgegriffen werden. Diese Methode funktioniert nicht nur bei Leistungsturnern, jeder durchschnittlich begabte Sportler ist grundsätzlich fähig, einen einfachen Salto zu erlernen. Die Trainer sind für die Leistungen der Turner bedeutend, denn die richtige Vermittlung und Kontrolle der Sprungtechniken ermöglichen optimale Fortschritte und die stetige Erhaltung der Fähigkeit, Haltung und Schwierigkeit zu steigern.

 

Terminologie

 

Verschiedene Sprünge haben Eigennamen bekommen, da dies die Unterhaltung über die Sprünge deutlich erleichtert.

 

Adolf (Adi) – Salto vorwärts mit 3 1/2 Schrauben

Baby-Fliffis – 5/4 Salto vorwärts mit 1/2 Schraube aus dem Rücken

Barani – Salto vorwärts mit 1/2 Schraube

Cody – 5/4 Salto rückwärts aus dem Bauch zum Stand

Doppelschraube – Salto rückwärts mit doppelter Schraube

Fliffis – Doppelsalto vorwärts mit 1/2 Schraube im zweiten Salto

Halb-ein halb-aus – Doppelsalto rückwärts mit 1/2 Schraube im ersten und 1/2 Schraube im zweiten Salto

Miller – Doppelsalto rückwärts mit dreifacher Schraube (ursprünglich 2-1/2-Ein-Barani-Aus, heute meist Voll-Ein-Doppel-Aus, benannt nach Wayne Miller 1964/5)

Miller Plus (Killer) – Doppelsalto rückwärts mit vierfacher Schraube

Muffel - ¾ Salto rückwärts aus dem Rücken zum Stand bzw. aus dem Rücken Salto rückwärts zum Rücken[3]

Randolf (Randi) – Salto vorwärts mit 2 1/2 Schrauben

Super-Baby – 9/4 Salto vorwärts aus dem Rücken mit 1/2 Schraube zum Stand

Rudolf (Rudi) – Salto vorwärts mit 1 1/2 Schrauben

Schraubencody – 5/4 Salto rückwärts mit 1 Schraube aus dem Bauch zum Stand

Schraubensalto (Kurzform "Schraube", wegen Verwechslung mit allgemeiner Bedeutung nur zulässig im Kontext von Saltos) – Salto rückwärts mit ganzer Schraube; allgemein auch jeder Salto mit mindestens 1 Schraube

Voll-Ein – Doppelsalto rückwärts mit 1 Schraube im ersten Salto

Voll-Voll-Voll – Dreifachsalto mit je einer Schraube pro Salto

Triffis – Dreifachsalto mit 1/2 Schraube im letzten Salto (Quadriffis = 4-fach usw., wobei noch nie jemand auf einem Wettkampf einen Quintriffis gesprungen ist.)

X-Ein-Y-Aus – Doppelsalto mit X Schrauben im ersten und Y Schrauben im zweiten Salto; bei ganzzahliger Gesamtschraubenrotation handelt es sich um einen Rückwärtssalto (zum Beispiel Halb-Ein-Anderthalb-Aus), sonst um einen Vorwärtssalto (zum Beispiel Voll-Ein-Zweieinhalb-Aus); statt Halb-Aus sagt man auch Barani-Aus, entsprechend für Rudi, usw.

Full – Salto rückwärts gestreckt mit 1/1 Schrauben

 

Ein Quatriffis b ist die bisher höchste je in einem Wettkampf gesprungene Schwierigkeit.

 

Trampolinturnen in Deutschland

 

Trampolinturnen ist im Deutschen Turner-Bund (DTB) mit seinen Unterstrukturen eingegliedert.

den jährlichen Deutschen Meisterschaften werden die Deutschen Meister auf dem Trampolin in den Disziplinen

Einzel, Synchron, Mannschaft und auf dem Doppel-Mini-Trampolin im Einzel ermittelt.

 

Die Trampolin-Bundesliga existiert seit 1973. Seitdem werden jährlich die Deutschen Vereinsmeister ermittelt.

 

1986 gelang der deutschen Nationalmannschaft der Gewinn der Weltmeisterschaft in Paris.

 

Olympische Spiele

 

Seit 2000 (Sydney) ist Trampolinturnen (Einzel) olympische Disziplin.

Die ersten deutschen Trampolinturner bei den Olympischen Spielen waren Anna Dogonadze und Michael Serth.

 

Für die Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen starteten Anna Dogonadze sowie der Weltmeister von 2003 Henrik Stehlik für die deutsche Mannschaft. Anna Dogonadze errang dabei das erste Trampolin-Gold für Deutschland. Henrik Stehlik erreichte den Bronze-Rang.

Damit war Deutschland die erfolgreichste Trampolin-Nation bei den Olympischen Spielen 2004.

 

Bei der Premiere im Jahr 2000 waren zunächst je zwölf Männer und Frauen am Start. Ab 2004 wurde das Teilnehmerfeld auf je 16 erhöht.

 

Internationale Wettkämpfe

 

Daneben finden regelmäßig Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, sowie große internationale Cups wie zum Beispiel

Ostseepokal, Nissen-Cup, Grenzland-Cup etc. statt. Auch eine World-Cup-Serie gibt es. Diese geht über zwei Jahre und es finden in

jedem Jahr fünf bis acht Wettkämpfe in verschiedenen Ländern statt. Bis zum Jahr 2008 wurde diese Serie mit dem World-Cup-Finale abgeschlossen. Danach wurde auf das Finale verzichtet, da seit 2009 die Weltmeisterschaften jährlich stattfinden. Lediglich in den

Jahren der Olympischen Spiele gibt es keine Weltmeisterschaften.

 

Trampolin als Trainingsgerät für Wasserspringen

 

Das Trampolin wird beim Wasserspringen als Trainingsgerät eingesetzt. Sprünge können so mehrfach hintereinander gesprungen und Bewegungsabläufe automatisiert werden. Im Winter ist das Trampolin Ersatz für fehlende Sprunganlagen im Hallenbad.

(Quelle: Wikipedia)

 

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